Magnum

weitere Bilder
Stammbaum
IC ZACS Magnum
geb. 10.03.2002
black mackerel tabby / white (NFO n 09 23)
Blutgruppe: A
PKD-negativ
kastriert
Mein Deckkater
- nach langer Suche habe ich ihn gefunden. Er war gerade geboren, als
ich durch Zufall auf der Homepage seiner Züchter gelandet bin. Mit seinem
schwedischen Vater und der dänischen Mutter passt er hervorragend zu meinen
Mädchen. Und dann hat Magnum auch genau die Farbe, die ich gesucht habe
- black mackerel tabby mit weiß (und beide Eltern tragen classic, non-agouti
und Verdünnung). Er ist der Unerschrockenste von insgesamt 4 Brüdern,
und nach einem Besuch bei seinen gastfreundlichen und sehr sympathischen
Züchtern in Dänemark stand fest: Er soll bei uns einziehen.
Am 29.06.2002 habe
ich Magnum von einer Katzenausstellung in Aars/Dänemark abgeholt;
zuvor hat er auf der Ausstellung aber mal eben gezeigt, was er kann -
BIV, nom. und BIS. Seine Züchter waren genau so stolz auf ihn wie ich.
Magnum hat ein perfektes Profil mit einer super geraden Nase, sehr große
Ohren, einen schönen langen Schwanz, eine gute Größe und
einen guten Knochenbau. Kommentar der Richterin: "Er ist die erste
Norwegische Waldkatze seit Langem ohne Pinch".
Jetzt hoffe ich natürlich
sehr, dass er sich auch weiterhin so gut entwickelt. Ich werde ihm genügend
Zeit lassen, um groß und stark zu werden, und im nächsten Jahr wird er
dann hoffentlich zeigen können, was in ihm steckt.
Kaum war er hier,
hat er sich schon benommen, als kenne er nichts anderes. Er schmust schnurrend mit uns und zeigt auch vor den anderen
Katzen überhaupt keine Scheu.
Mit 6 Monaten hat Magnum schon eine
sehr gute Größe, und er wirkt von den Proportionen her (wieder) sehr
harmonisch. Im Moment könnte sein Schwanz etwas länger sein, da er aber als
Kitten sehr lang war, mache ich mir keine Sorgen. Aber niemand ist perfekt - und
Magnum fehlen die Pinsel auf seinen Ohren, er hat lediglich ein paar Flusen.
Magnum
ist der Oberschmuser und -schnurrer, der tagsüber häufig auf meinen Schoss und
nachts ins Bett kommt. Er liebt blonde, lange Haare - und ihn stört es gar
nicht, wenn zwischen seinen Pfoten und den Haaren etwas Haut steckt. Meist ist
er allerdings vorsichtig und zieht die Krallen ein, wenn er mit seinen
Pfoten mein Gesicht untersucht. Furcht kennt er gar nicht, er muss immer
überall dabei sein und alles Neue neugierig inspizieren. Vom Wesen her
ausgeglichen versteht er sich mit "seinen" Mädchen sehr
gut.
Aranja ist Magnums große Liebe; auch wenn er inzwischen ein paar andere
Damen beglückt hat, weicht er kaum von ihrer Seite.
Im Frühjahr 2004 darf Magnum nun endlich seine geliebte
Aranja "beglücken" - ich plane einen Wurf mit den Beiden, und ich bin schon
sehr gespannt auf das Resultat.
Im Mai war es so weit - Aranja wurde Mama. Magnum kann es
noch gar nicht fassen - er hätte wohl lieber noch etwas geübt ...
Magnum wurde am 26.10.2004 kastriert. Er hat ein
tolles Wesen - er ist lieb, super verschmust und verspielt, so dass er sein
Leben hier auch als Kastrat sicher sehr genießen wird.
Im März 2006 war Aranja das erste Mal nach Magnums
Kastration wieder rollig. Sie war immer noch "seine" Katze - und er hat fleißig
versucht, sie zu decken. Aber auch Vivaldi hat seinen Beitrag geleistet, und im
Mai 2006 wurde der erste Wurf von Aranja und Vivaldi geboren. Von da an war es
mit dem Frieden zwischen Magnum und Vivaldi vorbei. Die zwei Kater, die sich
vorher gegenseitig abgeleckt hatten, wurden zu erbitterten Feinden. Magnum war
so eifersüchtig, dass er auch die Kitten anfauchte. Die Mädels haben die
Kleinen aber vehement verteidigt, so dass Magnum keine Chance hatte, an die
Kleinen näher als 2 m heranzukommen.
Ich musste Vivaldi und Magnum konsequent trennen. Sobald ich einmal nicht
aufgepasst habe, sind beide sofort aufeinander los gegangen. Ich habe vieles
versucht, um beide wieder zu beruhigen - nichts hat etwas genützt.
Lange Zeit wollte ich nicht wahrhaben, dass beide Kater
großen Stress mit dieser Situation hatten. Mein Schmusebär - er sollte doch hier
bei uns alt werden. Vivaldi konnte ich aber nicht abgeben, wenn ich weiter
züchten wollte. So stand ich vor der schwierigen Entscheidung, was ich tun
sollte. Letztlich war mir aber klar, dass Magnum keinen Kater akzeptieren würde,
der seiner Aranja zu nahe kommt.
Ich hatte schon eine Weile Kontakt zu einer netten Familie. Bei einem Besuch
hier hatte sich die Familie in Magnum verliebt. Bei allen Telefonaten war die
erste Frage immer die nach Magnum.
Nachdem ich im Dezember 2007 einmal nicht aufgepasst hatte und die
"Kampfkater" wieder einmal aneinander geraten sind, hatte Magnum eine große
Wunde am Ohr. So konnte es einfach nicht weitergehen. Noch während die Wunde
heilte traf ich meine Entscheidung. Die Familie war glücklich, als ich sie
fragte, ob sie Magnum immer noch bei sich aufnehmen würden. Wir vereinbarten
einen Termin, an dem ich Magnum bringen würde.
Magnum lebt jetzt in einem Haus mit großem Garten in einem kleinen Dorf 19 km
von uns entfernt. Nach kurzer Eingewöhnung hat er sich sehr gut in seinem neuen
Zuhause eingelebt - er ist verschmust und ruhig, und auch mit den beiden
Norweger-Katern dort versteht er sich gut.
Ich bin froh, dass es ihm so gut geht dort - aber die Entscheidung, ihn
abzugeben, ist mir sehr schwer gefallen.
Vielen Dank, Susan
und Camilla, dass ihr mir diesen tollen, aufgeweckten Burschen anvertraut
habt.

After a long time of search we found our new stud. When I saw him at the homepage of his breeders he was just born. With his swedish father and his danish mother he fits very good to my breeding queens. I was very happy to see that the best boy out of a litter of 4 males had the colour I wanted - black mackerel tabby with white, wearing non-agouti and possibly classic and dilution.
After a visit at his nice breeders I decided to buy him as my new boy. He looked very promising and has a super temper.
At the 29th of June 2002 I picked Magnum up from a cat-show in Aars, Denmark - but before he made BIV, was nom. and BIS. His breeders and I were very proud of that great result. He has no pinch and a perfect profile with big ears, and he has a good size and boning. Now I hope that he'll develope as good.
We came here in the night, but if you could see him only some hours later you think he has ever lived here. He is very curious and runs around, for sleeping he layed down at my feet, he wants to be cuddled and purrs - he is a very lovely boy.
Aranja is Magnums big love - he follows her nearly everywhere.
He is a big cuddle-bear, and since 26.10.2004 he lives here together with our cats as a happy neuter.
Magnum wanted Aranja for him, and he tried to mate her when she was in heat in March 2006. In May 2006 the first litter of Aranja and Vivaldi was born. From this time on Magnum was very jealous of Vivaldi, and they began to fight very badly. I tried a lot to calm them down, but nothing helped - I had to separate them all the time. As soon as they saw each other they fighted, and Magnum hissed to the kittens of Aranja and Vivaldi. The girls didn't like that, so Magnum had no very easy life here during the kittens grew up.
He was my big cuddle bear, and a long time I closed my eyes and didn't want to see that it was a lot of stress for Vivaldi and for him. One day when I was not carefull enough Magnum had a bad wound at his ear - and that was the point where I decided that I should give him a new place. It is usual that cats sometimes fight for their place in the cattery or outside - but Vivaldi and Magnum really hated each other and it had nothing to do with the ranking in the cat group. I saw how disappointed Magnum was when Aranja, his beloved girl, went to Vivaldi and not to him.
Some time before a nice family visited us and fell in love with Magnum. They often asked how the situation is with him - and they were very happy when I asked them if they will give him a place to live. Magnum now lives in a small village 19 km from us together with two other male Norwegian Forestcats in a big house with a big garden. It needed only a short time and he was at home there. I'm so glad that he now will have a more quiet life - and I'm sure that's the best for him.
Much thanks to Camilla and Susan for trusting me.